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Kreative Köpfe, Kunst

Verborgene Schätze im Turm

Uneinnehmbar, stolz und mächtig – so ragt Behrouz Varghaiyans Atelier im Industriepark LGZ Hochrhein auf. 1200 Quadratmeter auf 6 Etagen beherbergt das 33 Meter hohe Turmatelier im Schweizer Grenzort Rekingen und mit ihm eine Sammlung ungewöhnlicher Schätze.

Das Turmatelier von unten

Behrouz Varghaiyan lächelt und kneift dabei seine braunen Augen zusammen. Er drückt auf den Knopf mit der Zahl 6, schon schnellt der Lift nach oben. Hier in der 6. Etage setzt das helle Tageslicht die einzelnen Objekte auf ganz natürliche Art und Weise in Szene. So wie diesen ungewöhnlichen Tisch. Eine massive Stahlplatte verbindet die sonderbaren Tischbeine miteinander. Der 56-Jährige stützt seine Hand darauf ab. “Das ist gepresstes Altpapier”, erklärt er. Es sieht ein wenig verkohlt aus. “Diese Optik entstand, als ich mit dem Feuerschneider diese Form herausschnitt”, so der Künstler weiter.

in geschwungenen Formen gebracht

Zirka 15-20 Jahre alt ist diese freie Arbeit. Noch mehr solcher Zeitungsobjekte tummeln sich in dem Raum. Ein sich um seine eigene Achse windender menschengrosser Turm, ein nachempfundenes Buch und geschwungene Formen. “Wenn mich ein Material interessiert, dann versuche ich daran alle möglichen Figuren und Formen auszuprobieren”, erklärt der gebürtige Iraner. Doch an den Zeitungen reizte ihn weit mehr. “Das sind Relikte aus der Zeit, als der Kommunismus zu Ende ging. Das Papier erzählt Lügen, aber auch Wahrheiten, schreibt über Tod und Geburt”, so Varghaiyan.

ein Gruppe diverser Formen

Nachdem er an der Pariser Academie des Beaux Art Malerei studierte, übersiedelt er 1984 in die Westschweiz. Seit 1996 lebt und arbeitet Behrouz Varghaiyan als freischaffender Maler und Bildhauer in Rekingen. Sein heutiges Atelier war früher Teil einer Zementfabrik. Als diese geschlossen wurde, dokumentierte das der Künstler auf seine Manier. Behrouz Varghaiyan lächelt verschmitzt und deutet auf eine Porträtbüste. Eine Stahlplatte zeigt das Profil eines Menschen. “Das ist der Kopf eines Arbeiters der Zementfabrik. Dazwischen befindet sich diesmal nicht Altpapier, sondern gepresstes Zementsackpapier”, ergänzt er.

Kopf eines Arbeiters

Gleich daneben ragt ein Turm voller Bürokartons auf. Sie dienten einst als Ablage diverser Utensilien. In den Kontrastfarben schwarz-rot scheinen sie sich ein letzten Mal vor dem Besucher in ihrer einstigen Funktion mahnend aufzutürmen. Oder?

Kartonablagen gestapelt

Der Wahlschweizer zuckt mit den Schultern. Interpretationen überlässt er gern dem Betrachter. Dann macht er kehrt und schlendert zum Lift zurück. Dieser rauscht sodann in die zweite Etage hinab. “Das ist meine Ideenwerkstatt”, erläutert er einladend. Ein grosser Zeichentisch bedeckt mit Kohle- und Bleistiftskizzen, ein Regal voller bunter Farbgläser und riesige Leinwände tummeln sich hier. Und wieder ein ungewöhnliches Objekt. Ein Metallgestänge, darin eine Glübirnenhalterung, daneben eine Papiertüte. “Beim Einkaufen in den Schweizer Lebensmittelläden gibt es oftmals Papiertüten zum Einpacken. Diese stülpe ich hier drüber und schon habe ich eine individuelle Lampe. Ausserdem kann ich somit die Einkaufstüte noch einmal wiederverwenden”, so Varghaiyan. 60 Schweizer Franken kostet diese ungewöhnliche Idee, die über die Firma Adeco vertrieben wird.

Doch nicht nur mit Papier, sondern auch mit Eisen arbeitet der Künstler. Figürliche, abstrakte und expressive Plastiken aus Eisen und Beton füllen jede Etage. Am Anfang seiner Laufbahn arbeitete der studierte Kunstmaler oft mit bereits benutzten Materialien. “Aus finanziellen Gründen”, so Behrouz Varghaiyan. Heute findet er nur noch selten Brauchbares auf Schrottsammlungen. “Denn es muss qualitativ gut sein”, lautet sein Anspruch auf ausrangierte Fundstücke. Altpapier wiederzuverwenden und in neue Formen zu bringen, war eine Phase seines Schaffens, die er heute hinter sich gelassen hat. Doch auch, wenn diese Werksperiode vorüber zu sein scheint, so hat sie in dem Atelier im Turm nach wie vor seinen Raum.

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1 Kommentar

  • Emilie 1. Juli 2016 at 17:49

    Das gepresste Zementsackpapier wirkt auf den Bildern geradezu wie Wurzelholz oder zumindest Massivholz. Der Mensch bekommt auf die Art wirklich eine tolle Optik hin.

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