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Ein Feuerlöscher-Grill ist der Upcycling-Publikumsliebling

Nachdem ein bunter Hocker aus alten T-Shirt-Streifen den ersten Preis der Jury für den “Young Creation Award Upcycling” für sich entscheiden konnte, wählten die Besucher bis zum letzten Messetag der Frankfurter Heimtextil heute ihren eigenen Favoriten. Welche ungewöhnlichen Alternativen noch zur Auswahl standen, zeigt dieser Überblick.

Kontaktgrill_Feuerlöscher2

In seinem früheren Leben bekämpfte er so manchen Brand und auch sein zweites Leben ist durchaus heiß. Johanna Diepenbrock und Tijs Barendsen von der Fachhochschule Aachen retteten einen ausrangierten Feuerlöscher vor dem Schrotthaufen, entfachteten neues Feuer in ihm, indem sie den Klassiker des Alltagsdesigns zu einem baguetteröstenden Kontaktgrill umbauten. Für ihr Upcycling-Produkt “companio” sammelten die Aachener Studenten 165 Stimmen (10,68%). Damit sind die Kommunikationsdesignerin in Spe und der angehende Produktdesigner die Gewinner des diesjährigen Publikumspreises des “Young Creation Award Upycling” und dürfen sich über 1500 Euro Preisgeld freuen. Dennoch haben auch die übrigen über 30 verschiedenen Upycling-Produkten durchaus Siegerpotenzial, wie die folgende Übersicht zeigt:

Gartenschlauchstuhl

- Alexa Krauch von der Stuttgarter Hochschule für Technik verarbeitete einen grünen Gartenschlauch und ein aussortiertes Stuhlgestell zu dieser Sitzgelegenheit in Form eines Freischwingers

erleuchtung

- Den täglich an der Uni verteilten Mengen an Flyern, Broschüren und Zeitungen schenkte Dana Molzhigit mit ihrem Projekt “Erleuchtung” ein neues Leben, in dem sie daraus ein stabiles und dreistöckiges Papiermöbel anfertigte

Waschbeckenlampe

- Die Aachener Studenten Sebastian Stümpel und Anna Burmester stellten ein altes Waschbecken auf den Kopf und ließen daraus ihre Lampe “Drop Spot” entstehen mit Wasserleitungen als Kabelkanäle, mit Armaturen als Dimmer und Abfluß als Schalter

Radup_Autoreifenstuhl

- Dina Vivian Bharucha und Frederik Brückner retteten einen Altreifen vor der Häckselmaschine und stellten daraus ihren “Rad up” – Barhocker her

bottletree_eisenstangen

- Für ihre “International Bottle Tree” sammelten Sebil Spat und Harika Erdem von der Hochschule Coburg auf ihren bereisten Ländern Glasflaschen, die sie auf die umgebogenen Eisenstangen ihres Flaschenbaumes stülpten. Fehlt nur noch eine Glühbirne für jede Flasche und fertig ist der ungewöhnliche Leuchtbaum

gutbehütet

- Für “Gut behütet” verwandelte Stefanie Powell von der Kunsthochschule Weißensee unmoderne und abgetragene Wollmützen in dekorative Behältnisse für Schmuck, Schreibutensilien und anderen Kleinigkeiten, indem sie die Kopfbekleidung in der Waschmaschine filzte und anschließend in Form brachte

potcouture_nadjateichmann

- Gereinigt, gesäubert und geschliffen bekommt ein alter Toilettensitz bei Nadja Teichmann (Foto) und Steffanie Mitte eine neue Funktion als Wäschetruhe oder Nachttisch. Als Wegbegleiter dient ein alter Duschvorhang und ein Jutestoff als Aufbewahrungsbeutel

Schubladenschrank

- Alte Radiogeräte arbeiteten Lina Johanna Fischerund Kristina Pleger von der Fachhochschule Aachen zu einem Schubladen-Schrank um

Auspuffrohrlampe

- Lampengestelle aus alten Auspuffrohren setzten Tobias Neumann und Sarah Neyses für ihre “Pipe-Light” ein

Reifenkronleuchter

- Einen ungewöhnlichen Kronleuchter schufen Julia Vanessa Reichelmann und Angela Siebert von der Coburger Hochschule, indem sie für ihr Projekt “TLC” alte Fahrradreifen kreisförmig um eine mittige Metalldose anordneten

LampenausHeizungsfragmenten

- Mit Lampen aus Heizungsfragmenten schufen die Aachener Studenten Josefine Haane und Nico Friedrichs eine interessante Licht-Heizkörper-Kombination

LampenausPlastikstreifen

- Dass sich auch Verpackungsbänder als Lampenschirm eignen, zeigen Max Grießhaber und Patrick Ehlert, indem sie weggeworfene Plastikstreifen mit metallenen Rahmen umgaben und so Leuchtkörper schufen

Sektflaschentisch

- Kim-Thu Huynh und Lena-Balea Brockmann setzten für ihren Hocker, Regal und Tisch auf die Vielfalt des Glases. So entstand beispielsweise aus Sektflaschen und einer alten MDF-Platte dieser Couchtisch

Kabelparavent

- “Kabel-Werk” nennt Jana Reddemann ihren dreiteiligen Paravent aus Holzrahmen und bespannten Kabeln, der auch als Verlängerungskabel mit Stecker genutzt werden kann

Garrtenschlauchtisch

- Einen Gartenschlauch als Gummi-Ummantelung eines Metallgestells verwendete Andreas Eberlein für seinen Upcycling-Tisch

Müllmannliege

- Was aus den Materialien aus dem Arbeitsalltags eines Müllmannes entstehen kann, zeigt Carolin Dietmann mit “Crashing Barcelona: Verwandlung eines Müllmanns”

Feuerwehrschlauchliege

- Auch Feuerwehrschläuche ergeben ein interessantes Sitzmöbel, wie das Projekt “Ent-Faltung” von Silvia Dietrich und Eugenie Dück zeigt

Energieschrank

- Einen Schrank, der nicht mehr der Telekommunikation-, Verkehrs- und Signaltechnik dient, gab Levin Fuchs als “KVz82A” ein neues Leben als Aufbewahrungsort

gewebtesHolz

- Unter dem Titel “Kette und Schuss” verband Linda Lezins von der Kunsthochschule Weißensee aussortierte Holzteile mit der Technik des Webens zu neuen Designelementen

Heizkörperlampe

- Wie aussortierte Heizkörper als Lampe eingesetzt werden können, zeigen Janine Weising und Sarah Schroer mit ihrem Projekt “Körperwärme”

Wandeimer

- Witzige “Wandeimergeschichten” schuf Susanne Tonne, als sie im vergangenen Jahr umzog und kurzerhand gesäuberte Farbeimer als Aufbewahrungsbox an die Wand bohrte

klobrillenschminktisch

- Einen Schminktisch aus einer alten Klobrille gestaltete Janet Pohl mit ihrem “Klobri”

Heizkörpertisch

- Heizkörper scheinen nicht nur als Lampenhalterung zu dienen, sondern als Kern eines Esstisches. Lukas Eitelgörge und Marius Döhring demontierten, schliffen, lackierten und setzten für ihr Projekt “Hot Spot” alte Heizkörper-Röhren in das Zentrum einer Bucheplatte, wo die herausstehenden Röhren als Kerzenständer, Blumenvase und Besteckhalter fungieren

ruhendeMasche

- Für ihr Projekt “Die ruhende Masche”, einen Raumteiler aus gewebter Graupappe, erhielt Irita Ozolina bereits den Anerkennungspreis der Heimtextil-Jury

hocker

- Und hier kommt der farbenfrohe Sieger des “Young Creation Award Upcycling”: aus bunten Textilresten schuf Jacqueline Theurer für ihr Projekt “un Tragbar” einen mit einem Spanngurt zusammen gehaltenen Hocker

kleiderbügel_lampe

- Die Aufmerksamkeit der Jury konnte David Küffner mit seinem Projekt “Drucha” ebenfalls auf sich ziehen: ein aus einem einfachen Kleiderbügel umgeformtes Lampengestell in seinem Truhen-Sekretär gewann den zweiten Anerkennungspreis

schlauchhocker

- Für ihren Beistelltisch aus ausrangierten Fahrrädern und Schläuchen nutzen Ina Sverdlova und Melissa Stitz einen alten Drahtesel, aus dessen Rahmen sie das dreibeinige Gestell flexten. Für die Oberfläche knüpften die Studentinnen 20 Fahrradschläuche im Schachbrettmuster über die Felgen und nannten ihr Projekt “I.b.e.n.L. (Ich bekam ein neues Leben)”

Reifenhocker

- Mit Gummi beschäftigte sich auch Juliane Wiggenhauer, die für ihr Projekt “Reifenwechsel” Altreifen beflockte und als Möbelstück upcycelte

Luftpolsterkronleuchter

- “Mir geht ein Licht auf” heißt die Arbeit von Sophia Hälterlein, die benutzte Luftpolsterfolie zu einem Kronleuchter verarbeitete

frotteelife

- “Frotteelife” sind alte Badtextilien, die zu Hockern verarbeitet worden sind. Nadine Gesell füllte den Würfelkorpus mit Tüll und Verpackungsflips und schuf somit aus alten Frottee-Handtüchern Sitzgelegenheiten fürs Badezimmer

pflegeetikettenlampe

- Selbst Pflegeetiketten, die sonst kratzen, stören oder jucken, können ein zweites Leben erhalten. Wie, das zeigt Sabine Peter mit “Leuchte 40°”

Einwegtöpfe

- Wie Küchengeräte, hier Einwegtöpfe, eine neue Funktion bekommen, zeigt das Projekt “Corasz” von Irina Emter und Kathrin Deas, die daraus Regale und Wohnmöbel mit Verstaumöglichkeit schufen

vide

- Ein Vakuum-Aufbewahrungsbeutel, in dem mithilfe eines Staubsaugers Unterdruck erzeugt wird, dient als Leuchtenschirm für das Projekt “vide” von Sarina Ewert

Schnürstuhl

- Ein im wahrsten Sinne des Wortes spannendes Sitzmöbel, bestehend aus einem Rundrohr-Gestell und verspannten Expanderseilen nach dem Prinzip der Seilummantelung zeigt die Arbeit von Juliane Stage

sitzmöbel_upgreat

- “Up-Great” heißt die modulare Sitzlandschaft aus zwei Grundmodulen von Maren Baum und Anna-Maria Bunde, die als Bezugsstoff abgelegte Bettlaken, Tischdecken und Bettwäsche sowie für das Innenleben Altkleider nutzten

Mehr zur Heimtextil auf dem Heimtextil-Blog oder dem Blog vom Institut Raumdesign.

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