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Wohnen

Kartons, Kippen und Krimis

“Was wir machen, ist Müll” – wer sich hinter dieser radikalen Aussage verbirgt.

Er liebt Gummibärchen, fährt ungern Straßenbahn und träumt von einem Haus aus Euro-Paletten: der Papp-Designer Maximilian Hansen. Zwischen freigelegter Backsteinmauer und vergilbter Schiebetür lümmelt sich der 33-Jährige in einen Sessel aus zusammengesteckten Kartons. Genüsslich steckt er sich eine Zigarette an und lächelt. Es amüsiert ihn, dass seine Gäste dem ungewöhnlichen Sitzmöbel nicht trauen. “Dabei hält der Sessel aus Pappkisten bis zu 400 Kilo Gewicht aus”, erklärt er. Diese enorme Traglast war dem Architekten bereits bekannt, als er im Sommer 2012 auf die Idee kam, einen Sessel zu entwerfen. “Ich weiß nicht warum, aber das ist der Traum eines jeden Architekten”, sagt er. Für AHA-Erlebnisse sorgten vielmehr die positiven Reaktionen der Menschen auf das eingesetzte Material. Maximalian Hansen bringt es auf den Punkt: “Das was wir machen, ist Müll”.

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Klingt wie eine Provokation, ist es aber nicht. “Die Akzeptanz und das Image des Materials ist hierzulande noch nicht so stark ausgeprägt”, so seine Erfahrungen. Dennoch macht er sich wenig später mit einem Bekannten unter dem Firmennamen Nordwerk Recycling Design in Dresden selbstständig. Von den Sesseln ausgehend stellen die beiden Lampen und Löwen-Figuren her, konzipieren Messestände und gestalten mit ihren Produkten so manchen Eingangsbereich eines Hotels.

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Max_Löwen

Der Dresdner lacht herzlich und viel, sagt über sich selbst: “Ich bin meistens ein Sonnenschein.” Denn er liebt, was er tut. So sehr, dass er sogar seine Beamten-Stelle als TU-Dozent für Baukonstruktion aufgab. Auch seine Eltern sind selbstständig. Der Vater betrieb eine Bau-Firma, die Mutter arbeitet als Immobilienmaklerin. Angst, seine Festanstellung aufzugeben, ist ihm fremd.

“Die wahren Radikalen sind für mich die, die nach ihrem Studium mit 24 oder 25 Jahren ein Leben lang ein und denselben Job machen. Das könnt ich nicht ertragen”, erklärt er leidenschaftlich. Sein Planungshorizont umfasst stattdessen gerade mal ein viertel Jahr. “Momentan läuft es gut, aber wenn wir danach keine Aufträge bekommen, sind wir pleite”, sagt er feixend. Für ihn ist es in Ordnung, mal weniger Geld zu verdienen. Auf große Autos oder sonst irgendwelche materiellen Dinge legt er keinen großen Wert. Wichtiger ist, etwas Schönes zu machen. Dafür tüffelt das Duo derzeit an einem neuen Produkt, einer Sitzbank. “Es gibt immer wieder Nachfragen danach, so dass wir derzeit ein 3 Meter langes Modell entwickeln. Das würde sich gut für Hotels und Lobbys eignen”, verrät der Geschäftsführer. Die Entwürfe dafür entstehen an einem selbstgeschriebenem Computerprogramm. In Geometrie, Modellbau und Statik kennt er sich heute bestens aus. Doch das war nicht immer so.

“Ich hatte Angst vor Mathe, habe daher erst drei Jahre Jura studiert”, so der Jungunternehmer. Doch dann wagte er sich doch an das Architekturstudium, paukte Mathe, biss sich durch und erkannte: “Das ist kein Hexenwerk.” Sein Diplom in Baustatik hilft ihm nicht nur beim Entwickeln neuer Produkte, es veränderte auch seinen Blick auf Archiktur insgesamt. “Gute Architektur ist, wenn man sich wohl fühlt. So wie bei Friedensreich Hundertwasser. Daran haben die Leute Spaß, dann kann es nicht so verkehrt sein”, meint er. “Doch Architektur sollte immer im städtebaulichen Kontext betrachtet werden, sollte sich in die Natur und seine Umgebung einfügen”, findet er. An seinem Traumhaus dürften die Leute allerdings auch Spaß haben. Denn Maximilian Hansen hätte große Lust, ein Haus nur aus Euro-Paletten zu bauen. “Das würde ich gern machen, wenn ich so viele Paletten zur Verfügung hätte”, erklärt er und lächelt. Und in diesem Haus würde ein Raum nur als Bibliothek dienen. Denn Maximalian Hansen liebt Bücher, besonders britische Krimis. Und da er immer zwei seiner Lampen aus Zigarren-Kartons zu Hause vorrätig hat, wäre zumindest für die Beleuchtung beim Lesen schon gesorgt.

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