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Sehen so aus, sind es aber nicht: Upcycling-Fakes

Die bunte Vielfalt des Upcycling macht auch vor Nachahmungen nicht halt. Gut oder schlecht?

Eine coole Handtasche aus LKW-Planen, eine ungewöhnliche Obstschale aus Schallplatten und kunstvoll gedrehte Ohrringe aus Zeitungspapier – alles Unikate, die man aus der kreativen Welt der Upcycling-Designer kennt. Die Branche verarbeitet ganz bewußt gebrauchte, alte und benutzte Dinge und entwickelt daraus neue Produkte. Produkte mit Vorleben. Das ist nicht nur umweltbewußt, sondern auch trendy. Diesen Trend machen sich aber zunehmend auch Fake-Upcycler zu nutze. Sie ahmen die Produktideen der Upcycler nach, nutzen dafür keine alten, sondern neue Materialien: neue Schallplatten, neues Papier, neue LKW-Planen.

“Fake-Upcycling ist verwegen, auch weil wir hier im umgekehrten Sinne von einer unausgesprochenen Legitimierung des Plagiats sprechen”, findet Hansjerg Maier-Aichen, Professor an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Jailersgrün

Beispiel Justizvollzugsanstalt Heilbronn: Hier werden die sogenannten “Jailers”-Taschen von Häftlingen hergestellt. Auf den ersten Blick ein Upcycling-Produkt. Doch das täuscht. Die Chefin der Anstalt, Katja Kolb, erklärt: “Es ist schwierig, geeignete Gebrauchtmaterialien zu finden. Der Reinigungsaufwand und auch der Platzbedarf ist außerdem sehr hoch.” Hinzu komme, dass man immer mit Einzelstücke arbeiten und somit keine festen Farben anbieten könne. “Jedoch sind die individuellen Farbkombinationen eines der Hauptmerkmale der Jailers-Taschen, die unsere Kunden sehr schätzen”, so Kalb weiter.

Geupycelt wird hier dennoch gelegentlich: “Wenn Kunden uns gebrauchte Materialien zur Verfügung stellen wie beispielsweise alte Zeltplane fertigen wir daraus Taschen”, erklärt die Anstalt-Chefin. Sie habe den Vorwurf des “Fake-Upcycling” bisher noch nicht gehört. “In unseren Beschreibungen steht deutlich, dass es sich um neue LKW-Plane handelt und wir nur so die gewünschten Farben liefern können”, sagt Kalb. Sie erhalte hauptsächlich positive Rückmeldungen auf die Taschen. Gelobt würden vor allem die gute Qualität, die individuellen Farbkombinationen sowie der Resozialisierungsaspekt.

Anne Fiegert stellt aus alten Schallplatten Neues her

Mit “Fakes” sammelte indes Anne Fiegert (28) bereits leidvolle Erfahrungen. In ihrem Dresdner Laden “Handmade hoch 2″ verkauft sie selbst produzierte Upycling-Artikel aus benutzten Schallplatten. Tagelang tüftelte sie daran, wie sie die zuvor auf Flohmärkten erworbenen Schellack- und Vinyl-Platten zu dekorativen Etageren, Wanduhren und Schalen umformen konnte. Dann entdeckte sie auf Messen einen Wettbewerber mit ähnlichen Produkten. “Nur, dass die Firma das ganz im großen Stil macht und dazu neue Platten verwendet”, erzählt sie verärgert weiter. Denn solche Pseudo-Upcycler würden die Preise von echt handgemachten Unikaten wie ihren ruinieren. “Es ist doch klar, dass der viel billiger verkaufen kann als ich”, so Anne Fiegert weiter.

umgeformteSchallplattenteller

Nach Einschätzung des Design-Professors Maier-Aichen sind solche Upcycling-Fakes im Kontext mit Design und Gestaltung von Alltagsdingen relativ unbedeutend. “Darüber hinaus handelt es sich in der Regel bei solchen Produktapplikationen meist um Kopien und Nachahmungen bereits bestehender Produktlinien.” Er denkt einen Schritt weiter und thematisiert die Idee des “Open Source” in dem Zusammenhang. “Die Frage also, in wie weit heute schon authentische Entwürfe von Produkten ins Netz gestellt und somit allen Interessierten zur freien Verfügung gestellt werden. Mit Sicherheit ein ernstzunehmender Gedanke, der in Verbindung mit veränderten Richtlinien von Copyright-Rechten und der Frage des geistigen Eigentums in den kommenden Jahren zu heftigen Kontroversen Anlass geben wird”, schätzt er.

Mehr zum Thema:
- die Knasti-Tasche im Test
- Schallplatten-Unikate und Treibholz-Haken im “Handmade hoch 2″

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